Wer denkt, dass das Imkern beim Schleudern und Abfüllen des Honigs endet – weit gefehlt: Im Winter geht für die Imkerin die Arbeit weiter: Die leeren Honigwaben werden eingeschmolzen, geklärt (zweimal, um genau zu sein) und gegossen.

Aus dem Wachs werden neue Platten gepresst, für sogenannte Anfangsstreifen: einige Zentimeter breite Streifen, die den Bienen beim Anlagen der Honigwaben in den Honigräumen eine Richtung vorgeben. In ihrem Zuhause, dem Brutraum, wo sie und die Königin sich warmhalten und im Frühjahr brüten, dürfen sie bei uns bauen, wie sie wollen.
Übriges Wachs aus den Honigräumen eignet sich für Kerzen, Holzschutz und, naja, lustige Basteleien. :)

Das sogenannte Deckelwachs, das beim Öffnen der Honigzellen (dem Entdeckeln) mit einem kammartigen Gerät abgehoben wird, sammeln und separieren wir: Es ist das neueste, reinste Wachs, vollkommen unbehandelt – bestens geeignet für Kosmetika.
